Friday, June 20, 2008

My XBoxLive experience oder "Kygsies globales Versagen"

Anlässlich meines Geburtstages haben mir die besten Geschwister aller, also meine, mir eine Xbox360 mit allem drum und dran geschenkt.

Da ich seit kurzem auch wieder über einen Internetanschluss verfüge, liegt da ja nichts näher als in die Welt des OnlineGaming einzutauchen.
Fix angemeldet bei XBoxLive, der erste Monat ist ja kostenlos, registriert (natürlich in der Kategorie Profi) und schon konnte es losgehen.

Stranglehold eingelegt (ein Shooter in dem man als Chow Yun Fat böse Jungs kaltmacht) und zack online gegangen, im World Wide Web nach einem Opfer gesucht und gefunden, har har har.

Der Spielmodus war ein Death Match, das heißt, jeder versucht, jeden zu erschießen, was in diesem Falle recht übersichtlich war, hatte ja nur einen Gegner.

Das Spiel war auch 10 Minuten angelegt, aber nach drei Minuten hatte ich keine Lust mehr, denn langsam dämmerte mir, dass da etwas nicht stimmte. Nach 3 Minuten wurde ich bereits 10 mal über den Haufen geschossen, mit einem Maschinengewehr, einem Raketenwerfer, mit Handgranaten usw..

Hatte ich mir da doch kein Opfer ausgesucht? War ich das Schlachtvieh? Nein, dies konnte ich nicht akzeptieren, in den verbleibenden Minuten wollte ich noch mal alles geben und besser werden, und tatsächlich, es klappte!
In den restlichen 7 Minuten war ich nur weitere 10 Male gestorben, was einen Spielstand von 0:20 bedeutete.

War ich denn wirklich so schlecht? ICH!! Der König aller Gamer? Nein, das kann nicht sein, also hab ich noch einen Versuch gegen den Hurensohn gestartet.... und wieder 0:20 verloren.

OK, alle guten Dinge sind drei, dachte ich mir... also nochmal. Diesmal war ich sehr viel besser, nach 8 Minuten stand es nur 0:9, und dies auch nur, weil ich mich versteckt hatte wie ein elender Feigling. Der Gegner verfügte über ein Headset und verhöhnte mich während des ganzen Spieles. Der Gipfel der Erniedrigung war, dass er mich nicht tötete in der letzten Minute, sondern stehenblieb, damit ich ihn töten konnte (ja, ich hab es getan, es war ein Reflex), somit habe ich einen Mitleidskill mitnehmen können..... (mit dem weinerlichen Kommentar:"ohhhhh you killed me!!! nice!!!"

Aber ich bin ja ein Sportmann, eine Niederlage muss man auch ertragen können, sich seiner Fähigkeiten bewusst sein und auch die Leistung des Gegners anerkennen. Als erwachsener Mann hole ich mir meine Bestätigung längst nicht mehr in so etwas Trivialem wie ein Videospiel, dies berührt mich überhaupt nicht.

Du elender Nerd, du bist soooooo uncool, du Penner!!!
Merk dir das, wagst du es noch einmal, mich zu verhöhnen mit deiner weinerlichen Schrottstimme, fliege ich persönlich nach Singapur, trete dir ins Maul und hacke dir beide Daumen ab, und dann spielen wir nochmal!!

Schnief, diese Erfahrung werde ich wahrscheinlich nie verarbeiten können...... nie wieder werde ich die XBox anmachen,.... naja, morgen vielleicht wieder.

Weitere Zitate aus meinem Berufsleben

Cheffe (sehr dick):" Was isst du denn da?"

diätender Angestellter:" Ich habe meine Ernährung umgestellt und esse gerade Honigmelonenstücke mit Magerquark, welches mit einem Löffel Honig gesüßt wurde."

Cheffe:" Weißt du was? Ich mag Leute nicht, die ihre Ernährung umstellen, und ganz besonders solche, die vor meinen Augen Honigmelonenstücke mit Magerquark, gesüßt mit einem Löffel Honig, essen."



Kundin:" Ich suche nach Chuckies!"
Ich:"Was? Die Mörderpuppe? Ah ach so, Chucks, die haben wir hier."
(Ich sollte nicht so viele Filme gucken.)

Auf Al Bundies Pfaden, oder..... Kygsie und die dicken Füße

Vielleicht mag es der einen oder anderen Person entgangen sein.
Meine Wenigkeit ist unter die Schuhverkäufer gegangen. Ja, jedem fällt dazu der Vergleich zu Al Bundy ein. Aber um ehrlich zu sein, der Vergleich ist gar nicht so weit hergeholt. Die Geschichten über Al Bundy und seine dicken Frauen im Schuhgeschäft habe ich stets entspannt verfolgt und die lahmen Witze fand ich zumindest besser als das Gequassel von Bill Cosby. Leider muss ich feststellen. Dies waren keine Witze, diese Geschichten passieren wirklich! Frauen erschrecken wirklich, wenn ich ihnen einen Schuh in Größe 40 bringe bzw. es wage, dies vorzuschlagen, nachdem der Versuch, den Fuß in Größe 37 zu quetschen, elendig fehlgeschlagen ist (vielleicht ist der Schuh ja gar nicht zu klein, vielleicht habe ich als schwacher Vietnamese einfach nur zu wenig Kraft in den Armen). Dabei ignorieren sie sehr gerne, dass die Schuhe, mit denen sie den Laden betreten haben, alles andere als Größe 37 sind.

Nennt mich Al, den von nun an (ja, ich habe wieder Internet) werde ich hier hin und wieder aus meinem Berufsleben berichten. Und somit ist dieser Blog wiederbelebt.

Eigentlich halte ich mich ja für einen guten Verkäufer, aber irgendwie rutschen mir Sätze aus dem Mund, die ich im nachhinein selbst nicht glauben kann.

Frau:" Ach, der Schuh ist viel zu schmal."
Ich:" Der Schuh ist nicht zu schmal, ihre Füße sind nur viel zu dick."

Frau:" Bringen sie mir den Schuh bitte in Größe 37."
Ich:" Ist er für ihre Tochter?"
Frau:" Nein, er ist für mich."
Ich:" In Größe 37 passen sie unmöglich rein."